Die US-Justiz hat in einer großen Aktion rund 400 Webseiten abgeschaltet, die Fußballspiele ohne Erlaubnis übertragen haben.
Stell dir vor, du willst ein WM-Spiel schauen und findest eine Seite, die es gratis zeigt – klingt verlockend. Genau diese Art von Seiten hat jetzt die US-Justiz ins Visier genommen. Im Rahmen der „Operation Offsides" wurden rund 400 Domains abgeschaltet, über die laut Ermittlern WM-Spiele in Echtzeit gestreamt wurden. Es ist bereits die zweite Aktion mit diesem Namen, beim Turnier 2022 in Katar waren es 78 Seiten.
Mitgeholfen haben die FIFA selbst, große Sender wie beIN Media Group und NBCUniversal sowie die Kampfsport-Liga UFC. Auch die Anti-Piraterie-Allianz ACE war beteiligt. Festnahmen von Betreibern hat das Justizministerium bisher aber nicht bekannt gegeben.
Betroffen waren Server in Peru und Bulgarien, aber auch in Kroatien, Rumänien, Polen und Kolumbien. Eine offizielle Liste der abgeschalteten Seiten gibt es nicht, doch das Branchenportal TorrentFreak hat bekannte Namen wie Rojadirecta und istreameast.app identifiziert.
