Nach großer Hitze haben schwere Unwetter in Teilen Norditaliens Überschwemmungen und Muren ausgelöst – und viele Menschen packen gemeinsam an.
Was ist passiert? In der Gegend um Meran und Hafling in Südtirol sowie im Vinschgau hat es am Sonntag so stark geregnet, dass Erde und Geröll von den Hängen rutschten. Straßen wurden verschüttet, Keller liefen voll Wasser und 69 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Sechs Personen wurden leicht verletzt. Auch in der Lombardei und in der Region Piemont rund um Turin gab es Überschwemmungen und gesperrte Straßen.
Wer hilft? Feuerwehrleute, der Zivilschutz und die Behörden sind seit dem Unwetter im Dauereinsatz. Sie räumen Hunderte Kubikmeter Schlamm und Geröll weg, damit nichts nachrutscht. Außerdem öffnen viele italienische Städte klimatisierte Bibliotheken, Museen und Schwimmbäder als kühle Orte, damit ältere Menschen und andere gefährdete Gruppen die Hitze besser überstehen.
