Die UN-Generalversammlung in New York hat entschieden, dass Länder, die ihre Beiträge nicht pünktlich zahlen, kein Geld mehr zurückbekommen, das die UNO am Jahresende nicht gebraucht hat.
Alle 193 Länder der UNO müssen jedes Jahr einen festen Beitrag zahlen. Wie viel ein Land zahlen muss, hängt davon ab, wie reich es ist. In den letzten Jahren haben einige große Länder ihr Geld zu spät überwiesen, darunter die USA und China. Deshalb hatte die UNO am Ende des Jahres manchmal zu wenig Geld auf dem Konto, um ihre Aufgaben zu bezahlen.
Bei einem Treffen in New York haben die Mitgliedstaaten deshalb eine neue Regel beschlossen: Wer seine Beiträge schuldig bleibt, bekommt am Jahresende keine Rückzahlung mehr für Geld, das die UNO nicht ausgegeben hat. Damit soll klar werden, dass alle Länder ihren Teil zahlen müssen, damit die UNO weiter arbeiten kann.
UN-Generalsekretär António Guterres hat den Beschluss als wichtigen Schritt bezeichnet. Er sagte, ohne diesen Schritt könne der Staatenbund nicht weiter funktionieren. Die Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
