In Tokios berühmtem Ginza-Viertel hat ein Mann an einem Geldautomaten eine unbekannte Substanz versprüht, etwa 20 Menschen wurden leicht verletzt.
Der Vorfall passierte am Montag in einem Einkaufszentrum. Die Feuerwehr rückte schnell mit Spezialfahrzeugen an, weil es stark roch. Leute in Schutzanzügen holten die Betroffenen aus dem Gebäude und untersuchten sie vor Ort. Ein ältere Frau erzählte einem Reporter, dass ihr Hals ganz kratzig wurde, als sie in der Nähe des Automaten stand.
Die Rettungskräfte waren sehr aufmerksam: Sie sperrten die Straße, stellten Löschfahrzeuge auf und kümmerten sich sofort um alle, die Hilfe brauchten. Zwei Personen wurden sicherheitshalber in Krankenwagen gebracht. Die Polizei hat am Tatort angefangen zu ermitteln.
Zum Glück sind alle Verletzungen nur leicht – das japanische Fernsehen sprach von Reizungen. In Japan sind solche Angriffe extrem selten, weil die Gesetze streng sind und Gewalt kaum vorkommt. Trotzdem zeigt der Vorfall, wie gut die Einsatzkräfte in so einer Situation zusammenarbeiten.
Warum ist das für dich wichtig?
Weil du manchmal in großen Einkaufszentren unterwegs bist und wissen solltest, dass es klare Pläne gibt, damit dir im Notfall schnell geholfen wird.
