Der 23-jährige Arthur Fery steht im Halbfinale von Wimbledon und hat dort noch nie ein Grand-Slam-Match gewonnen.
Stell dir vor, du bekommst eine Wildcard für ein riesiges Tennisturnier und schaffst es bis ins Halbfinale. Genau das ist Arthur Fery passiert! Er ist erst der vierte Spieler in der Geschichte des Tennis, dem das bei einem Grand-Slam-Turnier gelungen ist. Im Ranking steht er auf Platz 114 der Welt. Trotzdem hat er im Viertelfinale den Italiener Flavio Cobolli klar mit 6:4, 7:6 und 6:0 geschlagen. Im Halbfinale wartet jetzt Alexander Zverev auf ihn – die Nummer zwei der Welt.
Fery wuchs im Londoner Stadtteil Wimbledon auf, ging dort zur Schule und lernte das Tennisspielen mit fünf Jahren. Später studierte er in Stanford in den USA. Sein Vater Loic kommt aus Frankreich und ist Präsident eines Fußballvereins, seine Mutter Olivia war selbst Tennisspielerin. Trotz seiner französischen Wurzeln spielt Arthur für Großbritannien.
Auch die anderen Halbfinalisten haben eine spannende Geschichte. Novak Djokovic aus Serbien ist 39 Jahre alt und kann mit einem weiteren Wimbledon-Titel einen alten Rekord einstellen. Im zweiten Halbfinale trifft er auf den Weltranglistenersten Jannik Sinner aus Südtirol, der den Titel verteidigen will. Die britischen Fans feiern Fery unterdessen wie einen neuen Star.
Warum ist das für dich wichtig?
Ferys Geschichte zeigt, dass auch Außenseiter große Dinge erreichen können, wenn sie an sich glauben und die Unterstützung anderer spüren.
