Der bekannte Koch Johann Lafer macht seine Krebserkrankung öffentlich und erzählt, wie er mit der Chemotherapie dagegen kämpft.
Stell dir vor, du gehst zu einer ganz normalen Vorsorgeuntersuchung und plötzlich finden die Ärztinnen und Ärzte etwas, das dein Leben verändert. Genau das ist dem TV-Koch Johann Lafer passiert. Vor etwa zweieinhalb Jahren entdeckte ein Arzt bei einer Routineuntersuchung Schatten in seiner Leiste. Lafer hatte keine Schmerzen – „Ich hatte keinerlei Schmerzen. Gar nichts“, sagt er. Die Diagnose: Lymphdrüsenkrebs, eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems. Das ist ein Teil deines Immunsystems, das deinen Körper vor Krankheiten schützt. Bei dieser Krebsart vermehren sich bestimmte Abwehrzellen unkontrolliert. Anfang 2026 wurde es schlimmer: Lafer bekam geschwollene Lymphknoten, starke Schweißausbrüche in der Nacht und konnte kaum schlafen. Seitdem bekommt er eine Chemotherapie, eine starke Behandlung, die die Krebszellen zerstören soll. „Jede Chemo läuft fast 24 Stunden. Überall hängen Flaschen. Das haut dich komplett weg“, beschreibt er die anstrengende Therapie.
