US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview gesagt, er habe nie versprochen, keine neuen Kriege zu beginnen – obwohl er das 2024 noch anders gesagt hatte.

Im Wahlkampf 2024 hat Trump immer wieder gesagt: „Ich werde keinen Krieg beginnen. Ich werde Kriege beenden.“ Sein Slogan damals war „Keine Kriege“. Viele Leute, die ihn gewählt haben, fanden das gut, weil sie keinen neuen Militäreinsatz wollten. Jetzt, im Interview mit dem US-Sender NBC News, klingt das plötzlich anders. Trump wurde gefragt, ob er das wirklich versprochen hat. Seine Antwort: „Warum hätte ich sonst das stärkste Militär der Welt aufgebaut?“ Damit meint er: Nur weil er eine starke Armee hat, heißt das nicht, dass er sie auch benutzen will – aber er will sie bereithalten.

Viele Menschen versuchen gerade, dass der Streit zwischen den USA und Iran friedlich gelöst wird. Rund 50.000 US-Soldaten sind in der Region stationiert. Trump sagt, es sei „unwahrscheinlich“, dass sie abgezogen werden, solange es keine Einigung gibt. Teheran – die Hauptstadt von Iran – will aber genau das: dass die Soldaten abziehen, bevor verhandelt wird. Außerdem sagt Trump, der Konflikt sei „fast vorbei“, weil es gerade eine Waffenruhe gibt. Aber seit Wochen passiert in den Verhandlungen eigentlich nichts. Das macht viele Expertinnen und Experten skeptisch.