US-Präsident Donald Trump wird am 7. und 8. Juli am Nato-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara teilnehmen.
Die Nato ist ein Militärbündnis, dem viele Länder in Europa und Nordamerika angehören, darunter auch die USA und Deutschland. Regelmäßig treffen sich die Staatschefs zu einem Gipfel, um über wichtige Themen zu reden. Beim nächsten Treffen in Ankara wird es vor allem um drei Dinge gehen: um den Krieg in der Ukraine, um mehr Waffen und Ausrüstung für die Nato und darum, dass europäische Länder mehr Geld für ihre eigene Verteidigung ausgeben sollen. US-Außenminister Marco Rubio hat im Kongress in Washington gesagt: „Wir sind nach wie vor Mitglied der Nato, aber die Nato benötigt tiefgreifende Veränderungen.“ Er nannte den Gipfel „zweifelsohne den wichtigsten in der Geschichte der Organisation“.
Außerdem sprach Rubio über Grönland. Grönland gehört bisher zu Dänemark, aber Trump hat mehrfach Interesse an der großen Insel im Norden gezeigt. Rubio sagte, Grönland sei „vorerst“ Teil Dänemarks, Gespräche über eine mögliche Nutzung für die Verteidigung liefen aber. Gleichzeitig haben die USA angekündigt, weniger amerikanische Soldatinnen und Soldaten in Europa zu stationieren. Die europäischen Länder sollen in Zukunft mehr selbst für ihre Sicherheit sorgen – diesen Prozess nennt Washington „burden shifting“, also das Verschieben von Aufgaben.
