Im neuen Pixar-Film „Toy Story 5″ kämpfen die bekannten Spielzeuge gegen ein Tablet, das die Kinder verzaubert.

Im fünften „Toy Story″-Film passiert etwas Neues: Die Spielzeuge Woody, Buzz Lightyear, Rex und Jessie haben es diesmal nicht mit einem Kind zu tun, das erwachsen wird, sondern mit einem Tablet. Das Gerät zieht die Kinder so stark in seinen Bann, dass sie ihre alten Spielzeuge vergessen. Der Film zeigt das Ganze ziemlich gruselig, fast wie in einem Horrorfilm.

Die Kritikerin oder der Kritiker, die den Film besprechen, findet das übertrieben. Die Idee, dass Tablets schlecht sind, sei nicht neu. Schon 1995, als der erste „Toy Story″-Film ins Kino kam, lagen Gameboys in vielen Kinderzimmern. Trotzdem haben sich Kinder damals noch Geschichten mit ihren Figuren ausgedacht.

Am Ende des Films siegen Woody und seine Freundinnen und Freunde – das analoge Spielzeug gewinnt gegen das Display. Das ist eine deutliche Botschaft an Eltern und Kinder: Greift zum Spielzeug, schaut nicht nur auf den Bildschirm, und erfindet eure eigenen Abenteuer. „Toy Story 5″ will zeigen, dass Phantasie und echtes Spielen wichtig bleiben.