Ein 20-Jähriger ist im Rhein-Herne-Kanal ertrunken, weil er trotz Badeverbot schwimmen ging – sein Freund konnte ihn nicht retten.

Am späten Mittwochabend ist ein junger Mann in Herne gestorben. Er war joggen und sprang danach in den Rhein-Herne-Kanal, um sich abzukühlen. Das ist dort streng verboten, weil es lebensgefährlich ist. Nach wenigen Minuten rief er um Hilfe, aber sein Freund, der sofort hinterhersprang, konnte ihn nicht mehr retten.

Feuerwehr, Polizei, Taucher, ein Boot und sogar ein Hubschrauber suchten nach ihm. Sie setzten auch eine Drohne ein. Trotzdem kam jede Hilfe zu spät. Nach eineinhalb Stunden fanden sie den Mann nur noch tot. Die Polizei sagt, es war ein tragischer Unfall. Für den Freund gab es eine Notfallseelsorge, weil er sofort helfen wollte und es nicht geschafft hat.