Am Sonntagmorgen hat ein Spaziergänger in Rastatt einen toten jungen Mann aus dem Fluss Murg gezogen – die Polizei ermittelt.

Was ist passiert? Ein Spaziergänger hat am Sonntagmorgen in Rastatt zwischen zwei Brücken einen leblosen Mann im Fluss Murg entdeckt. Er rief sofort die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Er soll ungefähr 30 Jahre alt gewesen sein. Die Polizei sagt: Es gibt gerade keine Hinweise darauf, dass jemand anderes etwas mit dem Tod zu tun hat (keine Spuren von Gewalt von außen).

Wer kümmert sich? Die Kriminalpolizei (kurz Kripo) ermittelt seit Sonntag. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet – das ist eine ärztliche Untersuchung des Körpers, um die genaue Todesursache herauszufinden. Außerdem hat die Polizei einen Zeugenaufruf gestartet: Wer am Sonntagmorgen etwas Auffälliges an der Murg gesehen hat, soll sich melden. So wollen die Ermittler herausfinden, wer der Mann war und wie es zu seinem Tod kommen konnte.

Was kannst du tun? Wenn du am Sonntagmorgen in der Nähe der Badener Brücke oder der Ankerbrücke in Rastatt unterwegs warst und dort etwas gesehen hast – zum Beispiel eine Person am Ufer, jemanden, der in den Fluss gefallen ist, oder etwas anderes Ungewöhnliches –, dann sag das bitte der Polizei. Auch wenn du glaubst, dass dein Hinweis vielleicht nicht wichtig ist, kann er den Ermittlern helfen. Falls dich ein solcher Fund belastet, kannst du mit jemandem Vertrautem darüber sprechen oder die Nummer gegen Kummer anrufen.