Am Bodensee wurde eine tote Frau aus dem Wasser geborgen; die Polizei prüft, ob sie von einer Fähre gefallen ist.

Was ist passiert? In der Nacht von Samstag auf Sonntag war eine Frau nach den Worten eines Zeugen von einer Fähre zwischen Meersburg und Konstanz ins Wasser gestürzt. Die Fähre rief sofort Hilfe. Retter von DLRG, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr und auch Drohnen und ein Spürhund suchten die ganze Nacht, fanden aber niemanden. Am Montag wurde dann eine Leiche im Bodensee entdeckt, am Dienstag bargen Einsatzkräfte sie bei Güttingen auf der Schweizer Seite. Die Polizei sagt inzwischen: Es ist eine 24-jährige Frau aus der Region Bodenseekreis.

Wer hilft? Die Kriminalpolizei ermittelt. Sie prüft zum Beispiel, ob es Vermisstenmeldungen gibt, die zu der Frau passen. Eine Obduktion soll zeigen, woran die Frau genau gestorben ist. Die Polizei in der Schweiz, also die Kantonspolizei Thurgau, koordiniert die Untersuchungen auf der Schweizer Seeseite. Auch die Wasserschutzpolizei in Baden-Württemberg ist weiter im Kontakt mit den Behörden auf der anderen Seite des Sees.