Eine kleine, schwarz-weiß gestreifte Mücke aus Asien wird in Hessen immer öfter gesichtet – aber du kannst ihr mit ein paar Handgriffen das Leben schwer machen.

Die Tigermücke ist ziemlich klein, hat weiße Streifen auf dem Rücken und kommt ursprünglich aus Südostasien. Seit 2018 taucht sie auch in Hessen auf, zuerst vor allem im Süden – zum Beispiel in Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden. Inzwischen wurde sie in 14 Städten und Kreisen nachgewiesen, insgesamt in 40 Orten. Mückenexpertin Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg sagt: Das sind ganz kleine fiese Stecher. Sie können Aufenthalte im Freien echt unangenehm machen.

Was du tun kannst, ist einfach: Schau regelmäßig, wo sich bei dir zu Hause Wasser sammelt. Selbst zwei bis drei Millimeter reichen der Mücke, um Eier abzulegen. Blumentopfuntersetzer, Gießkannen, Vogeltränken, alte Eimer oder verstopfte Regenrinnen sind typische Stellen. Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz bringt es auf den Punkt: Am Ende gilt ein einfacher Satz: Wer kein Wasser stehen lässt, gibt der Tigermücke keine Chance. Die wirksamste Gegenmaßnahme können die Menschen laut ihr selbst ergreifen – im eigenen Garten und auf dem Balkon, ohne Kosten.