Nachdem im Mai ein Tiger aus einem privaten Gehege bei Leipzig ausgebrochen war, haben Polizei und Veterinäramt die Anlage nun durchsucht, um Auflagen durchzusetzen.
Was ist passiert? Mitte Mai ist aus einem privaten Tiergehege in Schkeuditz bei Leipzig ein Tiger ausgebrochen. Ein 72-jähriger Helfer wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei hat das Tier danach erschossen. Danach lebten in der Anlage noch acht Tiger. Die Halterin heißt Carmen Zander und wird „Tigerkönigin" genannt; sie war früher Zirkusartistin.
Wer hilft jetzt? Das Veterinäramt und die Polizei haben am Mittwochmorgen die Anlage im Ortsteil Dölzig kontrolliert. Das zuständige Landratsamt Nordsachsen hatte der Halterin zuvor klare Auflagen gemacht, etwa größere Außengehege nach einem Säugetiergutachten. Die Frist dafür ist jetzt abgelaufen, und die Behörden setzen die Regeln nun mit dem Einsatz durch. Nach Informationen von MDR SACHSEN werden zumindest einige Tiger aus der Anlage fortgebracht.
