Auf einer Konferenz auf Bali haben Tierschützer darüber gesprochen, warum immer mehr Videos mit gequälten Tieren im Internet boomen – und was man dagegen tun kann.
Stell dir vor, du scrollst durch Social Media und plötzlich taucht ein Video auf, in dem ein Tier misshandelt wird. Genau das passiert gerade massenhaft – vor allem auf Facebook, aber auch auf YouTube und TikTok. Bei sogenannten „Fake Rescues“ stecken Leute Tiere absichtlich in Notlagen, zum Beispiel in Gruben, und „retten“ sie dann vor laufender Kamera, um Spenden oder Klicks zu sammeln. Beim „Crushing“ werden kleine Tiere wie Katzenbabys, Welpen oder Kaninchen totgetreten, oft mit Stiefeln. Beides wird in Chatgruppen weiterverbreitet, manche Nutzer schreiben dort, was als Nächstes passieren soll. Auf der zweitägigen SMACC-Konferenz auf Bali, dem ersten weltweiten Treffen von mehr als 40 Tierschutzorganisationen, haben Expertinnen und Experten darüber beraten, wie man diese Inhalte stoppen kann.
