Ein fast unbekannter Spieler aus Finnland hat den großen Ben Shelton besiegt und für eine Riesenüberraschung gesorgt.
Stell dir vor, du stehst in Wimbledon auf dem Platz und dein Gegner ist einer der besten Spieler der Welt. Genau das ist Otto Virtanen passiert – einem 24-jährigen Finnen, den vorher kaum jemand kannte. Er ist nur auf Platz 140 der Weltrangliste und musste sich erst durch die Qualifikation kämpfen, um überhaupt mitspielen zu dürfen. Dann hat er Ben Shelton geschlagen, der als Nummer 4 der Welt gehandelt wurde. Das Match dauerte über vier Stunden und ging über fünf Sätze. Im letzten Tiebreak stand es 9:8 für Shelton und Virtanen hatte eigentlich schon verloren – aber er kämpfte weiter und gewann trotzdem. Das ist eine der größten Überraschungen, die Wimbledon je gesehen hat!
Gleichzeitig hat auch Alexander Zverev gespielt. Er ist einer der besten deutschen Spieler und hat vor wenigen Wochen die French Open gewonnen – also das zweite große Turnier des Jahres in Paris. Zverev hat sein Match zwar gewonnen, aber er musste auch hart dafür kämpfen. Sein Gegner war ein junger Belgier namens Alexander Blockx. Nach dem Spiel sagte Zverev: „Roland Garros im Kopf zu haben, hilft“ – damit meinte er, dass der Sieg in Paris ihm Selbstvertrauen gibt. Er gab aber auch zu: „Ich habe hier zu kämpfen, das ist kein Geheimnis“ und es war „sehr schwer für mich, die Konzentration zu halten“.
