Der Tennis-Weltranglistenerste Jannik Sinner hat in Wimbledon trotz eines Rückstands von zwei Sätzen noch gewonnen.

Stell dir vor, du liegst in einem wichtigen Spiel schon weit zurück und schaffst trotzdem noch die Wende. Genau das hat Jannik Sinner am Montag in Wimbledon geschafft. Er ist die Nummer eins der Tennis-Welt und kommt aus Südtirol in Italien. Im ersten Match traf er auf Miomir Kecmanovic aus Serbien, der auf Platz 50 der Welt steht. Sinner lag schon 0:2 nach Sätzen zurück und es sah nicht gut aus. Doch dann kämpfte er sich zurück und gewann am Ende mit 4:6, 6:3, 6:7, 6:2 und 6:3.

Mitten im Match gab es einen Schreckmoment. Beim Stand von 2:2 im dritten Satz rutschte Sinner auf dem Rasen aus und fiel auf die Knie. Er hielt sich kurz die Hüfte, stand dann aber wieder auf und spielte einfach weiter. Auf seinem Schuh war später eine rötliche Stelle zu sehen. Sinner sagte dazu nur: „Nein, nein, mir geht es gut“ und meinte, es sehe schlimmer aus als es sei.