Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev hat seit seiner Kindheit Typ-1-Diabetes und spielt trotzdem ganz vorne mit – auch beim Rasen-Grand-Slam in Wimbledon.
Alexander Zverev ist einer der besten Tennisspieler der Welt. Er kommt aus Hamburg und ist 29 Jahre alt. Was viele nicht wissen: Er hat Diabetes, genauer gesagt Typ-1-Diabetes. Das bedeutet, sein Körper kann den Stoff Insulin, der den Blutzucker reguliert, selbst kaum noch herstellen. Den Stoff muss er also von außen zuführen – zum Beispiel mit kleinen Spritzen, sogenannten Pens.
Damit er beim Spielen immer weiß, wie viel Zucker in seinem Blut ist, trägt Zverev einen Sensor am Rücken. Das ist ein kleines Gerät, das rund um die Uhr den Zucker misst. Vor jedem Match und auch währenddessen spritzt er Insulin, wenn er etwas isst. Das funktioniert meistens sehr gut: In "90 Prozent der Matches" schafft es Zverev, wie er einmal erklärte, sein Zucker-Level in einem bestimmten Bereich zu halten. Nur in etwa zehn Prozent der Spiele merkt man einen Unterschied.
