Der Italiener Flavio Cobolli hat bei den French Open einen echten Thriller hingelegt und steht jetzt unter den letzten Acht.

Stell dir vor, du führst klar und plötzlich wird es noch mal richtig eng. Genau das ist Flavio Cobolli passiert. Der 24-jährige Italiener spielte gegen Zachary Svajda aus den USA und gewann die ersten beiden Sätze souverän mit 6:2 und 6:3. Im dritten Satz schnappte sich Svajda den Durchgang im Tiebreak, und im vierten Satz führte Cobolli schon mit 5:1 – doch dann kam Svajda zurück. Cobolli rettete sich am Ende mit einem knappen 7:5 im Tiebreak ins Viertelfinale.

Nach dem Match war Cobolli ehrlich und ein bisschen witzig. Auf dem Platz sagte er: „Ich habe mir fast in die Hosen gemacht.“ Er gab zu, dass er immer noch nervös war, aber auch glücklich über den Sieg. Jetzt muss er sich erstmal erholen, bevor es im Viertelfinale weitergeht.

Dort wartet mit Felix Auger-Aliassime aus Kanada ein richtig starker Gegner. Auger-Aliassime ist die Nummer vier des Turniers und hat sein Achtelfinale klar gewonnen. Cobolli ist aber in guter Form: Er hat im ganzen Turnier erst einen Satz verloren und war vor kurzem schon im Finale eines großen Sandplatzturniers in München. Weil der Topfavorit Jannik Sinner überraschend rausgeflogen ist, trauen viele Cobolli jetzt sogar den Titel zu.