Eine 24-jährige Polin sorgt bei den French Open für eine riesige Überraschung.
Stell dir vor, du spielst ein großes Turnier und gewinnst ein Match nach dem anderen – obwohl du vorher kaum jemand kannte. Genau das passiert gerade Maja Chwalińska. Die Polin ist eigentlich nur eine sogenannte Qualifikantin. Das bedeutet: Sie musste sich erst durch Vorrunden kämpfen, um überhaupt beim Hauptturnier mitspielen zu dürfen. Jetzt hat sie das Halbfinale erreicht. Auf dem Weg dahin schlug sie die an Nummer 22 gesetzte Anna Kalinskaja aus Russland mit 7:6 und 6:3. Insgesamt hat sie in acht Spielen nur einen einzigen Satz abgegeben – das ist wirklich stark.
Was macht diesen Erfolg so besonders? Normalerweise schaffen es nur die besten Spielerinnen der Welt, so weit bei einem Grand-Slam-Turnier zu kommen. Ein Grand Slam ist das größte Turnier im Tennis, so wie eine Weltmeisterschaft. Chwalińska ist in der Weltrangliste nur die 114. – und trotzdem ist sie jetzt unter den letzten Vier. Vor ihr hat das zuletzt Nadia Podoroska aus Argentinien im Jahr 2020 geschafft. Chwalińska hat damit einen Rekord eingestellt.
