Fans aus Schottland haben für ihr WM-Spiel in Boston Schulbusse gemietet, günstig geparkt und das gesparte Geld gespendet.

Ihr kennt die „Tartan Army" – die schottischen Fans, die bei Turnieren weltweit feiern. Für ihr erstes WM-Spiel gegen Haiti in Boston hatten sie ein Problem: Ein normaler Linienbus hätte 95 Dollar pro Person gekostet, und einen Bus auf dem Stadionparkplatz abzustellen, wäre mit 600 Dollar noch viel teurer gewesen. Also mieteten sie einfach gelbe amerikanische Schulbusse, wie man sie aus Filmen kennt. Ein Autovermieter in der Nähe des Stadions ließ sie auf seinem Parkplatz halten, und schon sank der Preis pro Fan auf 40 Dollar für Bus und Parken zusammen.

In Providence, dem Startort der Busse, startete die Kolonne. Die Anhänger feierten schon am Flughafen von Edinburgh, spielten Dudelsack in Boston und sahen am Ende einen 1:0-Sieg Schottlands gegen Haiti. Das Stadion gehörte dem American-Football-Team der New England Patriots und lag rund 50 Kilometer vor der Stadt.