Südkorea rechnet für 2026 mit einem Wachstum von drei Prozent, weil KI-Chips weltweit gefragt sind.

Südkorea ist ein Land in Ostasien, das vor allem für seine Elektronik bekannt ist. Firmen wie Samsung und SK Hynix bauen dort Speicherchips, also kleine Bauteile, die in Computern und Smartphones Daten speichern. Diese Chips werden gerade überall gebraucht, weil viele Firmen weltweit Künstliche Intelligenz (KI) entwickeln – also Computer, die selbstständig lernen können. KI braucht riesige Mengen an Chips, und Südkorea liefert sie.

Die Regierung in Seoul hat deshalb ihre Wachstumsprognose für 2026 nach oben korrigiert. Statt zwei Prozent erwartet sie nun drei Prozent Wirtschaftswachstum – das wäre der höchste Wert seit fünf Jahren. Zum Vergleich: Letztes Jahr wuchs die Wirtschaft nur um 1,1 Prozent.

Die Regierung will außerdem langfristig drei Dinge erreichen: Das Wachstum stabilisieren, das Land zu einer der vier größten Exportnationen machen und das Einkommen pro Mensch auf rund 50.000 Dollar steigern. Aktuell liegt es bei etwa 36.850 Dollar.