Der riesige Erfolg des Spiels Subnautica 2 löst eine Mega-Zahlung an die ursprünglichen Studio-Chefs aus, die der Publisher Krafton eigentlich nicht zahlen wollte.

Stell dir vor, du verkaufst ein Spiel so gut, dass dein Chef dafür bestraft wird. Genau das ist jetzt mit Subnautica 2 passiert. Das Unterwasser-Abenteuer hat sich in den ersten zwölf Stunden zwei Millionen Mal verkauft und steht seitdem ganz oben auf Steam. Der Haken: Der südkoreanische Publisher Krafton muss wegen dieses Erfolgs jetzt bis zu 250 Millionen US-Dollar an die ehemaligen Chefs des Entwicklerstudios Unknown Worlds zahlen.

Die Vorgeschichte ist fast so spannend wie das Spiel selbst. Krafton hatte die drei Studioleiter Ted Gill, Charlie Cleveland und Max McGuire im Sommer 2025 gefeuert. Die drei zogen vor Gericht und warfen Krafton vor, den Start des Spiels extra verschoben zu haben, um die Bonuszahlung zu umgehen. Ein Gericht in den USA gab ihnen im März 2026 recht und setzte Ted Gill wieder als Chef ein.

Besonders kurios: Vor Gericht kam heraus, dass der Krafton-CEO Changhan Kim die KI ChatGPT gefragt hatte, wie man die Zahlung am besten vermeiden kann. Das Gericht fand das Vorgehen von Krafton nicht in Ordnung und verlängerte die Frist für die Bonuszahlung bis September 2026.