Im Grand Canyon in den USA hat eine plötzliche Sturzflut mehr als 20 Wanderer in Gefahr gebracht, und Rettungsteams suchen fieberhaft nach ihnen.

Stell dir vor, du wanderst durch eine der größten Schluchten der Welt – und plötzlich schießt eine Wand aus Wasser durch das Tal. Genau das ist im Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona passiert. Nach heftigem Regen hat eine Sturzflut Teile des unteren Canyons überflutet. Besonders betroffen war ein Ort namens Phantom Ranch, wo viele Wanderer campen. Der National Park Service hat gesagt: Diese Menschen könnten als „vermisst oder unauffindbar" gelten.

Nach so einer Sturzflut geht die Hilfe schnell los: Rettungsteams aus der Nationalparkverwaltung, Feuerwehr und Polizei suchen mit Booten und Hubschraubern nach Überlebenden. Sie fliegen über den Canyon, scannen das Wasser und bringen Eingeschlossene auf sichere Felsen oder höhere Wege. Auch Angehörige werden betreut und bekommen Informationen.