Der Deutsche Wetterdienst warnt vor heftigen Gewittern und Starkregen, die am Sonntag über den Norden Deutschlands ziehen sollen.

Was ist passiert? Am Freitagabend hat es in Teilen Deutschlands schon heftig gewewittert. Bäume sind umgekippt, Straßen wurden überflutet, und auf manchen Autobahnen gab es Aquaplaning. Auf der A71 wurden drei Menschen bei Unfällen leicht verletzt. Tennisballgroße Hagelkörner haben im Norden teils massive Schäden angerichtet. In Baden-Württemberg hat ein sogenannter Superzell-Sturm am Vorabend für Chaos gesorgt. Am Sonntag sollen die Gewitter laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zurückkommen: Über die Nordsee ziehen sie dann Richtung Niedersachsen. Besonders heftig kann es in der Region Cuxhaven, um Wilhelmshaven und in der Lüneburger Heide werden, mit bis zu 30 Litern Regen pro Quadratmeter in nur einer Stunde. Auch Orkanböen sind möglich.

Wer hilft? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt offizielle Warnungen heraus und aktualisiert sie ständig. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es bereits Unwetterwarnungen für die Kreise Nordwestmecklenburg und Rostock. Gegen den Waldbrand im Müritz-Nationalpark kämpfen seit Donnerstag Hunderte Feuerwehrleute auf einer Fläche von bis zu 400 Hektar. Der NDR hat fünf neue WhatsApp-Kanäle gestartet, über die du tagesaktuelle Warnungen und Nachrichten aus deiner Region bekommst, zum Beispiel für Hannover, Celle, Oldenburg oder Osnabrück.