Zwei Studentenheime nahe der FH Wiener Neustadt haben Insolvenz angemeldet, und die Vermietung an Studierende soll eingestellt werden.
Was ist passiert? Die Firma, die zwei Studentenheime in Wiener Neustadt betreibt, hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Insgesamt geht es um rund 129 Wohnungen, von denen 67 direkt am Campus liegen. Die Firma gibt an, dass stark gestiegene Energie- und Finanzierungskosten sowie gescheiterte Gespräche mit der Bank die Insolvenz ausgelöst haben. Künftig sollen die Wohnungen nur noch kurzzeitig, etwa an Touristinnen und Touristen, vermietet werden.
Wer hilft? Die Gläubiger bekommen im Sanierungsplan eine Quote von 20 Prozent angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Das Unternehmen selbst will weitergeführt werden. Für betroffene Studierende ist es wichtig, sich frühzeitig an die Studierendenvertretung der FH Wiener Neustadt, an die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) und an die Mieterberatung zu wenden. Auch das Sozialreferat der Hochschule kann bei der Suche nach Ersatzwohnraum unterstützen.
