Der Präsident der UEFA, Aleksander Ceferin, ist beim WM-Endspiel in den USA nicht aufgetaucht – aus Ärger über eine Entscheidung der FIFA.

Es ging um den Stürmer Folarin Balogun. Er durfte erst nicht spielen, dann wurde seine Sperre nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump beim FIFA-Chef Gianni Infantino wieder aufgehoben. Die UEFA fand das so nicht in Ordnung und nannte den Schritt „beispiellos, unverständlich und ungerechtfertigt“. Für Ceferin war das Grund genug, dem großen Finale einfach fernzubleiben.

FIFA und UEFA sind die beiden mächtigsten Fußballverbände der Welt. Die UEFA organisiert vor allem europäische Turniere wie die Champions League oder die EM, die FIFA kümmert sich um die WM. Eigentlich arbeiten sie zusammen, doch im Moment ist die Stimmung schlecht. Infantino saß beim Finale direkt neben Trump auf der Tribüne – Ceferin bewusst nicht. Ein Zeichen, dass er mit der FIFA-Führung nicht zufrieden ist.