Deutsche Reeder werfen US-Präsident Trump vor, mit einer neuen Gebühr für eine wichtige Schifffahrtsstraße gegen internationales Recht zu verstoßen.
Was ist passiert? US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass alle Schiffe, die durch die Straße von Hormus fahren, künftig eine Schutzgebühr zahlen sollen – und zwar 20 Prozent vom Wert der Fracht. Das ist eine Meerenge zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel. Dort fließt ein großer Teil des weltweiten Öls und Gases per Schiff von einem Kontinent zum anderen. Seit Monaten ist es in der Region wegen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran unsicher. Deutsche Reeder sagen: Eine solche Gebühr darf kein einzelnes Land einfach einführen. Sie sehen darin einen Bruch des internationalen Seerechts.
Wer hilft? Der Verband Deutscher Reeder (VDR) ist der Dachverband der deutschen Handelsschifffahrt. Sein Chef Martin Kröger macht den Protest öffentlich und warnt vor den Folgen. Auch andere Länder und die internationale Gemeinschaft müssen sich nun positionieren. Auf See koordinieren Marinen verschiedener Staaten die wenigen sicheren Durchfahrten.
