Die USA wollen iranische Häfen wieder blockieren und für Schiffe, die durch die Straße von Hormus fahren, eine Gebühr von 20 Prozent verlangen.
Was ist passiert? US-Präsident Donald Trump hat über sein soziales Netzwerk Truth Social mitgeteilt, dass die USA Schiffe aus oder nach Iran nicht mehr ein- oder auslaufen lassen wollen. Gleichzeitig kündigte er an, dass alle Waren, die durch die Meerenge transportiert werden, ab sofort mit einer Abgabe von 20 Prozent belastet werden. Er begründete die Gebühr damit, dass die USA für die „Sicherheit" der Schifffahrt sorgten. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Seestraßen der Welt – dort fließt ein großer Teil des weltweiten Öls.
Wer hilft, die Lage zu entschärfen? Es gibt nach wie vor diplomatische Gespräche zwischen den USA und Iran. Im März hatten beide Seiten ein Abkommen ausgehandelt, in dem Iran versprochen hatte, die Schifffahrt für 60 Tage nicht zu behindern. Außerdem beobachten andere Länder wie die EU, China und die Golfstaaten die Situation genau und fordern, dass die Handelsrouten offen bleiben. Sicherheitsexperten wie Klemens Fischer bewerten die Lage und versuchen, politische Entscheidungsträger mit Analysen zu unterstützen.
Was kannst du tun? Informiere dich über seriöse Quellen wie den Deutschlandfunk, ZDFheute oder die Tagesschau, um zu verstehen, was vor sich geht. Sprich mit Freunden, Eltern oder Lehrkräften über deine Fragen und Sorgen. Wenn dir das Thema Angst macht, ist das völlig normal – es betrifft auch dich, weil Energiepreise und Lieferketten in der ganzen Welt davon beeinflusst werden.
