Die USA und mehrere Länder Lateinamerikas haben Kolumbien aufgefordert, die Macht im Präsidentenamt geordnet zu übergeben – doch der bisherige Präsident Petro weigert sich noch.
Was ist passiert? In Kolumbien wurde ein neuer Präsident gewählt: Abelardo de la Espriella. Er gilt als Politiker von rechts und wird von US-Präsident Donald Trump unterstützt. Der bisherige Präsident Gustavo Petro, der zur Linken gehört, will das Wahlergebnis aber nicht anerkennen. Er spricht von möglichen Unregelmäßigkeiten, ohne Beweise zu nennen. Daraufhin hat de la Espriella den geplanten offiziellen Übergang der Amtsgeschäfte vorerst gestoppt. Außerdem hat er der Regierung von Petro vorgeworfen, einen Putsch zu versuchen.
Wer hilft? Mehrere Regierungen haben sich eingeschaltet, darunter die USA, Argentinien, Ecuador und El Salvador. Sie haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin steht, dass die Machtübergabe keine politische Gefälligkeit ist, sondern eine Pflicht gegenüber dem Land. Sie fordern Petro auf, sich an die Verfassung und die Gesetze zu halten. So soll der Machtwechsel friedlich ablaufen.
