In den Niederlanden hat ein Vater anderen Eltern nach dem Kindergeburtstag seines Kindes 1,83 Euro pro Kind in Rechnung gestellt – und die Forderung nach Protest wieder gelöscht.

Stell dir vor, die Klasse deines besten Freundes hat Geburtstag gefeiert. Am Abend schreibt der Vater plötzlich in den Klassen-Chat: Er habe für die kleinen Mitgebsel Seifenblasen, Sticker und Rosinen mehr ausgegeben als geplant. Deshalb schickt er einen Link und bittet um 1,83 Euro pro Kind. Klingt seltsam, oder? Genau das ist in den Niederlanden passiert. Die Familie hatte eingeladen, andere Kinder waren mitgegangen, und nach der Feier sollte geteilt werden, was vorher niemand abgemacht hatte.

Viele Eltern haben den Kopf geschüttelt. Eine Mutter schrieb: „Zuerst dachte ich, es sei ein Scherz, aber nein.“ Die Mutter Nova Mulder hat die Geschichte in ihrem Blog erzählt. Sie findet: Kleine Geschenke gehören einfach zu einem Kindergeburtstag dazu. Keiner sollte hinterher eine Rechnung schicken. Für sie war es nicht das Geld – 1,83 Euro ist ja wirklich wenig –, sondern das Prinzip. Man kann nicht einfach nach einer Party Geld von allen verlangen.