Nach dem Tod von zwei US-Soldaten im Krieg gegen den Iran streiten Politikerinnen und Politiker in den USA darüber, ob der Krieg richtig ist.
Was ist passiert? Im Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran sind erneut zwei US-Soldaten durch iranischen Beschuss getötet worden. Das US-Militär hat den Tod der beiden Soldaten am Samstag (US-Ortszeit) bestätigt. Seit März war das der erste bekannte Fall, in dem wieder US-Soldaten durch iranischen Beschuss ums Leben kamen. Insgesamt sind nach Angaben von Senator Mark Warner inzwischen 16 US-Soldaten in diesem Krieg gefallen. Außerdem gibt es "buchstäblich Hunderte Schwerverletzte", wie Warner sagte.
Wer hilft oder kritisiert? Mehrere Politikerinnen und Politiker der Demokratischen Partei haben Präsident Trump scharf kritisiert. Der Abgeordnete Herbert Conaway forderte auf der Plattform X mit den Worten "Genug ist genug" ein Ende des Krieges. Die Abgeordnete Nikki Budzinski schrieb dort: "Das ist der Preis für Präsident Trumps unnötigen Krieg." Senator Mark Warner sagte in einem Interview, dass es "keine unmittelbare Bedrohung durch den Iran" gegeben habe und warf Trump vor, den Krieg ohne Plan begonnen zu haben. Trump verteidigte den Krieg und erklärte laut "New York Post", die Soldaten seien gestorben, "weil sie nicht wollten, dass der Iran eine Atomwaffe besitze".
