Die USA und der Iran liefern sich schwere Militärschläge, und immer mehr Menschen sterben – gleichzeitig gibt es Versuche, den Krieg mit Worten zu stoppen.
Was ist passiert? Das US-Militär hat Ziele im Iran angegriffen, zum Beispiel Flugabwehranlagen und Raketenlager. Das war eine Antwort auf Angriffe der iranischen Revolutionsgarden auf US-Soldaten in Jordanien. Auf beiden Seiten sterben Menschen: 16 US-Soldaten und mindestens 50 Menschen im Iran. Die Straße von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute für Öl, ist bedroht. Weil fast kein Vertrauen zwischen den Regierungen in Washington und Teheran besteht, reden sie fast nur noch über Bomben und Raketen statt am Verhandlungstisch.
Wer hilft, damit es nicht noch schlimmer wird? Einige Länder in der Region und Expertinnen und Experten versuchen, die Situation zu entschärfen. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben öffentlich gefordert, die Kämpfe sofort zu stoppen und wieder zu verhandeln. Auch in Pakistan gab es vor kurzem ein Treffen, bei dem ein Plan für Friedensgespräche vereinbart wurde – innerhalb von 60 Tagen sollte ein endgültiger Deal ausgehandelt werden. Viele Beobachter sagen aber, dass das Risiko einer weiteren Eskalation gerade größer ist als die Chance auf Entspannung.
