Die Werkzeughersteller Stihl und Kärcher aus dem Schwabenland haben sich zusammengetan, damit ihre Profi-Geräte bald denselben Akku benutzen.
Stihl baut vor allem Motorsägen und Garten- und Forstgeräte. Kärcher stellt Reinigungsgeräte her, zum Beispiel Hochdruckreiniger. Beide Firmen haben jetzt in Winnenden ihre neue Partnerschaft vorgestellt. Das Ziel: Ein Akku soll in vielen verschiedenen Profi-Geräten funktionieren – egal ob Motorsäge oder Reinigungsmaschine. So müssen Handwerker, Förster und Reinigungskräfte nicht mehr für jedes Gerät einen eigenen Akku und ein eigenes Ladegerät mitnehmen.
Bei Stihl passen schon heute viele Geräte zu einem Akku – insgesamt rund 500 verschiedene Maschinen. Das Ganze läuft unter dem Namen CAS (Cordless Alliance System). Das System gibt es seit 2018 und wurde ursprünglich von der Firma Metabo gestartet. Mittlerweile machen 50 mittelständische Hersteller mit. Das spart Platz auf der Baustelle, schont die Umwelt und senkt die Kosten.