Valve verkauft ab sofort die Steam Machine in Europa, die Preise beginnen bei 1.040 Euro.
Die Steam Machine ist ein kleiner Würfel-PC fürs Wohnzimmer, ungefähr so groß wie ein Schuhkarton. Sie läuft mit SteamOS auf Linux-Basis. Dank einer Technik namens Proton laufen fast alle Windows-Spiele aus deiner Steam-Bibliothek direkt, ohne dass du etwas umstellen musst. Die Ausstattung umfasst einen AMD-Prozessor mit sechs Kernen, 16 GB Arbeitsspeicher und eine RDNA-3-Grafikkarte mit 8 GB Videospeicher. Per FSR-Upscaling schafft sie 4K-Gaming mit 60 Bildern pro Sekunde und soll etwa sechsmal so schnell sein wie der Steam Deck.
Es gibt zwei Modelle: Die günstigere Variante mit 512 GB Speicher kostet 1.040 Euro, ohne Steam Controller. Das Top-Modell mit 2 TB Speicher und beigelegtem Controller kostet bis zu 1.430 Euro. Zum Vergleich: PlayStation 5 und Xbox Series X bekommst du auch nach den letzten Preiserhöhungen für unter 600 Euro. Valve sagt, die Preise seien hoch, weil Bauteile in den letzten Monaten teuer und knapp waren. Valve will den Preis auch nicht subventionieren, wie es Sony, Microsoft und Nintendo bei ihren Konsolen tun.
