Der britische Premierminister Keir Starmer hat große Technologie-Unternehmen aufgefordert, ihre Plattformen besser zu schützen – oder die Regierung schreibt neue Regeln vor.
Was ist passiert? Der britische Premierminister Keir Starmer hat am Montag in London eine deutliche Botschaft an große Tech-Firmen geschickt. Er fordert, dass die Unternehmen technische Schutzmaßnahmen einführen, damit Kinder mit ihren Smartphones keine Nacktbilder verschicken oder bekommen können. Wenn die Firmen das nicht freiwillig tun, will die britische Regierung selbst aktiv werden und das Gesetz ändern. „Untätigkeit sei keine Option“, sagte Starmer. Er meint: einfach abwarten ist für ihn keine Lösung.
Wer hilft? Die britische Regierung übernimmt dabei selbst eine wichtige Rolle. Sie will genau prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder im Internet besser zu schützen. Dazu gehört zum Beispiel, die Nutzung von sozialen Netzwerken für Jugendliche unter 16 Jahren stärker einzuschränken. Starmer sagt: technische Lösungen sind möglich, und es sei keine „unlösbare Herausforderung“. Auch andere Länder in Europa beschäftigen sich mit dem Thema – Österreich plant zum Beispiel ein Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 14 Jahren.
