In der englischen Stadt Southampton wurde im Dezember ein Student getötet. Jetzt steht ein 23-Jähriger vor Gericht, und Politiker aus den USA werfen der britischen Regierung Fehler vor.
Was ist passiert? In Southampton, einer Stadt im Süden von England, wurde im Dezember ein 18-jähriger Student namens Henry Nowak mit einem Messer schwer verletzt. Er rief noch mehrmals "I can't breathe" ("Ich kann nicht atmen") und starb dann am Boden. Während des Prozesses wurde ein Video bekannt, das zeigt, wie Polizisten dem schwer verletzten jungen Mann Handschellen anlegten, anstatt ihm zuerst zu helfen. Am Montag wurde der 23-jährige Vickrum Digwa wegen Mordes verurteilt und muss mindestens 21 Jahre ins Gefängnis. Danach gab es in Southampton einen Protest, bei dem es am Dienstag zu Krawallen kam.
Wer hilft? Die britische Polizei und die Gerichte haben den Fall aufgeklärt und den Täter verurteilt. Die Familie des Opfers hat sich klar dazu geäußert, dass der Tod ihres Sohnes nicht benutzt werden soll, um Hass oder Spaltung zu schüren. Die Regierung von Premierminister Keir Starmer hat sich vor die Familie gestellt und sagt, dass andere Länder sich nicht in die britische Politik einmischen sollen.
