In der Nacht auf Donnerstag hat ein schweres Gewitter in Kärnten für 65 Feuerwehreinsätze gesorgt.
In Kärnten hat es in der Nacht heftig geregnet und gestürmt. Bäume wurden umgerissen, Bäche sind über die Ufer getreten und Keller wurden überflutet. Besonders betroffen waren die Bezirke Villach Land, Feldkirchen und Klagenfurt Land. In St. Michael am Zollfeld trat ein Bach direkt neben dem Feuerwehrhaus aus, die Feuerwehr konnte aber Schlimmeres verhindern.
Die Einsatzkräfte und die Mitarbeiter von Kärnten Netz haben die ganze Nacht gearbeitet. Sie räumten Straßen frei, pumpten Keller aus und reparierten Stromleitungen. Wegen des Unwetters waren rund 80 Haushalte in Meiselding und Grafenbach ohne Strom. Auch eine Halle eines großen Pharmaunternehmens in Wolfsberg stand unter Wasser.
Am Donnerstagmorgen waren die Feuerwehren weiter damit beschäftigt, umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen. Ihr Ziel: dass alle wieder sicher zur Arbeit und zur Schule kommen können. In den nächsten Tagen soll sich das Wetter in Kärnten wieder beruhigen, einzelne Gewitter im Süden sind am Wochenende aber noch möglich.
