Nach einem kurzen, heftigen Gewitter ist am Montagabend auf der A9 zwischen Mautern und Kalwang ein Auto ins Schleudern geraten und gegen die Leitschiene geprallt.

Was ist passiert? Auf der A9 in Richtung Linz hat es am späten Abend stark geregnet. Ein Auto ist laut ersten Informationen ins Schleudern geraten – vermutlich wegen Aquaplaning. Das bedeutet: Zwischen Reifen und Straße hat sich ein Wasserfilm gebildet, und der Wagen konnte nicht mehr richtig gelenkt werden. Das Auto hat sich gedreht, ist mit voller Wucht in die rechte Leitschiene gekracht und blieb quer über beide Spuren stehen. Durch den Aufprall wurde der Motorblock aus dem Auto gerissen und mehrere Meter über die Fahrbahn geschleudert.

Wer hat geholfen? Die Freiwilligen Feuerwehren Kalwang und Mautern, die Autobahnpolizei Trieben, das Rote Kreuz Mautern, die ASFINAG und ein Abschleppunternehmen waren im Einsatz. Feuerwehrsanitäter haben den verletzten Fahrer sofort versorgt, das Rote Kreuz hat ihn ins Unfallkrankenhaus Kalwang gebracht. Die Strecke war rund eineinhalb Stunden gesperrt, damit ausgelaufene Betriebsstoffe gebunden und die Fahrbahn gereinigt werden konnten.