Der bekannte Fernsehkoch Johann Lafer hat in einem Podcast offen darüber gesprochen, wie die Chemotherapie gegen seinen Lymphdrüsenkrebs seinen Alltag verändert.
Was ist passiert? Johann Lafer (68) hat im Gastro-Podcast „Rolling Pin Talks“ erzählt, was die Chemotherapie mit ihm macht. Er sagte: „Das Schlimmste für mich ist nicht die körperliche Konstitution, sondern ich habe keinen Geschmack und kann nichts essen und habe offene Finger.“ Für einen Koch ist das besonders bitter: Schmecken ist sein Beruf. Lafer hat außerdem 25 Kilogramm abgenommen und sogar seinen berühmten Schnurrbart verloren. Er sagte ehrlich: „Das ist so brutal“ und „Das ist verdammt hart“.
Wer hilft? Lafer bekommt Unterstützung aus seinem Umfeld. Im Podcast erzählte er, dass er andere darum bitten muss, ihm Essen püriert zuzubereiten, weil er es sonst nicht herunterbekommt. Er macht seine Krankheit öffentlich, weil er weiß, dass Offenheit anderen helfen kann. Schon im Mai hatte er verkündet, dass die Krankheit nicht heilbar, aber eindämmbar sei. Mit seinen Worten will er Mut machen und zeigen, dass man auch mit einer schweren Diagnose nicht allein ist.
