Die Regierung hat sich geeinigt: Die Steuererleichterung beim Tanken wird verlängert, aber eine spezielle Preisbremse für Ölkonzerne fällt weg.
Stell dir vor, du tankst das Auto oder den Roller und der Preis an der Zapfsäule ist etwas günstiger, weil der Staat auf einen Teil der Steuern verzichtet. Genau das passiert mit der Spritpreisbremse. Sie wurde im April eingeführt, weil die Spritpreise wegen des Kriegs im Iran stark gestiegen sind. Jetzt läuft sie aus, aber die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und Neos haben am Samstag einen neuen Plan beschlossen.
Bisher gab es zwei Dinge, die den Preis gedrückt haben: eine Steuersenkung und eine Regel, die Ölkonzerne zwang, weniger Gewinn aufzuschlagen. Dieser Gewinn-Deckel fällt jetzt weg. Dafür bleibt die Steuersenkung von 1,7 Cent pro Liter mindestens bis Ende Juni. Das Geld dafür kommt aus der Mehrwertsteuer, die der Staat durch die höheren Preise extra einnimmt. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer sagt, fairer Wettbewerb sei der beste Schutz vor zu hohen Preisen.
