Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach will, dass der Bund den Preisanstieg an Tankstellen um 12.00 Uhr gesetzlich begrenzt.
Seit April gibt es in Deutschland die 12-Uhr-Regel: Tankstellen dürfen Spritpreise nur einmal am Tag erhöhen, und zwar um 12.00 Uhr mittags. Günstiger machen dürfen sie den Sprit dagegen jederzeit. Die Idee dahinter: Alle sehen gleichzeitig, wenn die Preise steigen, und können reagieren. Crumbach findet das gut als Anfang, meint aber, dass die Regel allein nicht reicht. Er sagt: Die 12-Uhr-Regel ist ein Anfang, aber sie stoppt die Preissprünge an der Zapfsäule nicht zuverlässig. Die Bundesregierung wirbt mit einem Tankrabatt von rund 17 Cent pro Liter, gleichzeitig sehen wir um 12.00 Uhr Erhöhungen, die diese Entlastung auf einen Schlag wieder auffressen.
Deshalb hat er einen Vorschlag: Die Erhöhung um 12.00 Uhr soll höchstens fünf Prozent betragen. So will er verhindern, dass die Preise an einem einzigen Zeitpunkt extrem nach oben schnellen. Ganz verbieten will er höhere Preise nicht, aber er will, dass der Sprung begrenzt bleibt.
