Der deutsche Trainer Tonda Eckert vom FC Southampton steht nach einer Spionage-Affäre unter Druck – der Klubbesitzer hält aber zu ihm.
Stell dir vor, dein Verein steht kurz vor einem großen Turnier – und dann wird er im letzten Moment ausgeschlossen. Genau das ist beim FC Southampton passiert. Der Klub spielt in der zweiten Liga Englands, der Championship. Der deutsche Trainer Tonda Eckert hatte seine Mitarbeiter gebeten, das Training der Gegner zu beobachten. Das nennt man im Fußball „Spionage“ und ist in England verboten. In Deutschland ist so etwas dagegen üblich. Die Liga bestrafte Southampton: Der Verein durfte nicht an den Playoffs teilnehmen, also an den entscheidenden letzten Spielen um den Aufstieg. Außerdem gibt es vier Punkte Abzug in der nächsten Saison.
Was bedeutet „Playoffs“? Das ist eine Art Verlängerung: Die besten Teams spielen am Saisonende in K.-o.-Spielen gegeneinander. Wer gewinnt, steigt in die erste Liga, die Premier League, auf. Southampton hatte die Playoffs sportlich erreicht – durfte aber wegen der Affäre nicht antreten. Das ist für einen Verein ein riesiger Verlust, auch finanziell.
