Stell dir vor, du könntest mit einem einzigen Atemzug eine ganze Welt zum Klingen bringen – genau das hat Sonny Rollins fast ein Jahrhundert lang getan.
Sonny Rollins wurde 1930 in New York City geboren. Schon als Kind war er fasziniert von Musik, aber erst ein gebrauchtes Saxofon von seinem Onkel veränderte alles.
Seine Mutter war nicht sofort begeistert. Später erzählte er: „Es hat eine Weile gedauert, bis ich sie überzeugen konnte, dass ich wirklich spielen will.“ Die beiden fanden einen Deal, und er bekam sein Instrument.
Als er es das erste Mal in der Hand hielt, fühlte er sich, eigenen Worten nach, „im Himmel“. Dieses Gefühl begleitete ihn sein ganzes Leben.
Rollins spielte mit den Allergrößten: Miles Davis nannte ihn „den größten Tenorsaxofonisten aller Zeiten“. Stücke wie 'Oleo', 'Doxy' und 'St. Thomas' wurden zu Jazz-Standards, die du vielleicht sogar aus Filmen kennst.
