Dieses Jahr gehen viel mehr Schülerinnen und Schüler in die Sommerschule als letztes Jahr – einige müssen, andere wollen einfach.
In Österreich haben sich schon über 48.000 Kinder und Jugendliche für die Sommerschule angemeldet. Davon müssen etwa 14.300 hingehen, weil sie noch nicht gut genug Deutsch können. Aber 33.900 machen freiwillig mit, weil sie was lernen oder ihre Talente verbessern wollen.
Die Sommerschule findet in den letzten beiden Ferienwochen statt. Sie ist eigentlich dafür da, um Stoff nachzuholen oder besondere Interessen zu fördern. Dieses Jahr gibt’s eine Neuerung: Wer in einer Deutschförderklasse ist und nächstes Jahr nicht in die normale Klasse wechseln darf, muss teilnehmen.
Auch die Lehrerinnen und Lehrer sind motiviert: 6.800 wollen unterrichten, das sind ein Fünftel mehr als letztes Jahr. Sie bekommen entweder 60 Euro pro Stunde oder müssen im nächsten Schuljahr eine Stunde weniger arbeiten.
