Argentinien verliert das WM-Finale gegen Spanien – und Mittelfeldspieler Leandro Paredes verliert nach dem Abpfiff die Beherrschung.
Was ist passiert? Nach dem 0:1 gegen Spanien ist die Enttäuschung bei Argentinien riesengroß. Als die Spanier ihren Sieg feiern wollen, gerät Paredes mit Eric García aneinander. Dann wird es richtig wild: Er rangelt Gavi zu Boden und schlägt im Fallen mit der Faust nach ihm. Kommentator Wolff Fuss sagt dazu live: "Das ist dann einfach einer drüber". Für die Zuschauerinnen und Zuschauer ist das ein Schock – ein WM-Finale soll eigentlich ein Fest des Fußballs sein, kein Kampf.
Wer hilft jetzt weiter? Der Weltverband hat angekündigt, die Szenen zu prüfen. Es kann nachträglich noch eine Sperre oder eine Geldstrafe geben. Außerdem melden sich Expertinnen und Experten zu Wort: Tabea Kemme, Thomas Müller, Andreas Herzog und aus England Gary Neville und Joe Hart. Sie alle sagen klar: So ein Verhalten gehört nicht auf den Platz. Auch Sportpsychologen erklären, dass Spieler in solchen Momenten Hilfe brauchen, um nicht die Kontrolle zu verlieren.
