Im Wiener Marktamt (MA 59) soll es jahrelang Mobbing, Sexismus und Rassismus gegeben haben – jetzt ist der Chef der Abteilung zurückgetreten.
Im Wiener Marktamt – einer Behörde, die sich um Märkte und Lebensmittelkontrollen kümmert – berichten Beschäftigte, dass sie über Jahre gemobbt, rassistisch oder sexistisch behandelt wurden. Anfang Juli 2026 wurde das öffentlich. Wenige Tage später, am 16. Juli 2026, trat der Leiter der Behörde, Andreas Kutheil, mit sofortiger Wirkung zurück. Die Stadt Wien sagt, er sei "aus persönlichen Gründen" gegangen. Sein bisheriger Stellvertreter Christian Seiringer führt die Abteilung jetzt übergangsweise. Für Kutheil gilt die Unschuldsvermutung – das bedeutet: Er gilt als unschuldig, solange nichts bewiesen ist.