Der Weltranglistenerste Jannik Sinner hat seine erste Runde in Wimbledon in fünf Sätzen gewonnen, obwohl er zwischenzeitlich verletzt aussah.
Was ist passiert? Sinner, der beste Tennisspieler der Welt, hat am Montag in London sein erstes Match gespielt. Er traf auf Miomir Kecmanovic aus Serbien. Sinner verlor den ersten Satz und lag im dritten Satz sogar mit zwei kleinen Vorsprungspunkten für seinen Gegner zurück. Dann rappelte er sich auf, kämpfte sich zurück und gewann am Ende mit 4:6, 6:3, 6:7, 6:2, 6:3. Bei einem Stand von 2:2 im dritten Satz ging er sogar kurz auf die Knie und fasste sich an die Hüfte. Außerdem hatte er einen auffälligen roten Fleck auf seinem Schuh, der entfernt an Blut erinnerte.
Wer hilft? Nach dem Match hat Sinner in Interviews schnell gesagt, dass alles nicht so schlimm sei, wie es aussehe. Auf Deutsch sagte er: „Es sehe schlimmer aus, als es ist“ und „Nein, nein, mir geht es gut“. Er spielte auch ohne eine offizielle medizinische Pause weiter, was zeigt, dass er sich selbst fit genug fühlte. Sein nächstes Match ist gegen Nuno Borges aus Portugal. Außerdem meisterte auch die topgesetzte Spielerin Aryna Sabalenka ihre erste Runde ohne Probleme, was den allgemeinen Turnierverlauf entspannt.
