Der Italiener Jannik Sinner hat zum zweiten Mal in Folge das Turnier in Wimbledon gewonnen und Alexander Zverev im Finale geschlagen.
Jannik Sinner hat das wichtigste Tennisturnier der Welt, Wimbledon in London, gewonnen. Im Endspiel traf er auf den Deutschen Alexander Zverev. Sinner hat schon im letzten Jahr in Wimbledon gewonnen und konnte den Titel jetzt verteidigen. Das schaffen nur sehr wenige Spieler in der Geschichte des Tennis.
Sinner sagte nach dem Match, dass er nicht wegen Rekorden Tennis spielt. Er will einfach besser werden, Spaß haben und seine eigene Geschichte schreiben. Selbst wenn er verloren hätte, wäre es für ihn ein guter Tag gewesen. Das zeigt, wie ruhig und bodenständig er bleibt.
Alexander Zverev gratulierte Sinner fair und nannte ihn den besten Spieler der Welt. Er selbst sieht sich als Nummer drei hinter Sinner und dem Spanier Carlos Alcaraz. In den letzten Jahren war er oft der Dritte im Bunde, fühlte sich aber weit weg von den beiden. Dieses Jahr hat er Sinner und Alcaraz aber schon mehrmals stark gefordert.
Sinner und Alcaraz haben zusammen zehn der letzten elf Grand-Slam-Turniere gewonnen. Das sind die vier größten Turniere im Tennis: Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open. Zverev möchte in Zukunft auch bei diesen Turnieren ganz oben mitspielen.
Übrigens: Auch der frühere italienische Profi Adriano Panatta findet, dass Sinner sehr weit kommen kann. Panatta war 1976 der letzte Italiener vor Sinner, der ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat.
