Der Italiener Jannik Sinner hat das Wimbledon-Finale gegen Alexander Zverev gewonnen und seinen Titel verteidigt.

Das Endspiel in Wimbledon dauerte mehr als dreieinhalb Stunden. Am Ende stand es 6:7, 7:6, 6:3, 6:4 für Sinner. Der 24-Jährige ist erst der zehnte Spieler überhaupt, der seinen Wimbledon-Titel erfolgreich verteidigt hat. Nach dem Matchball war er so glücklich, dass er kaum sprechen konnte und weinen musste. Später sagte er: "Ihr wisst gar nicht, wie viel mir dieser Erfolg bedeutet."

Sinner hatte kein einfaches Jahr hinter sich. Bei den French Open in Paris ist er in der zweiten Runde zusammengebrochen, weil sein Körper die Hitze nicht ausgehalten hat. Danach hat er sich eine Pause genommen, seinen Körper untersuchen lassen und in Monaco trainiert, um hitzefester zu werden. Auf Rasen hat er vor Wimbledon kein einziges Match gespielt und ist trotzdem Champion geworden. Sein Trainer Darren Cahill sagte: "Er hat ein einmaliges Talent, das ihm kein Coach beibringen kann."